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Abwasser


Als Abwasser bezeichnet man

  • das durch Gebrauch verunreinigte (bzw. in seinen Eigenschaften oder seiner Zusammensetzung veränderte) Wasser, das je nach Gebrauch oder Wiederverwendbarkeit weiter unterschieden wird:

    • Grauwasser ist laut der Europäischen Norm 12056-1 fäkalienfreies, gering verschmutztes Abwasser, wie es etwa beim Duschen, Baden oder Händewaschen anfällt, aber auch aus der Waschmaschine kommt und zur Aufbereitung zu Brauch- bzw. Betriebswasser dienen kann.
    • Schwarzwasser ist in der Siedlungswasserwirtschaft laut ISO 6107-7:1997 häusliches Abwasser ohne Grauwasser mit fäkalen Feststoffen. Das Schwarzwasser kann noch getrennt werden in:

      • Gelbwasser: Sammelbezeichnung für Urin und Urin mit Spülwasser.
      • Braunwasser: Bezeichnung in der Siedlungswasserwirtschaft für den Teil des Abwassers, der nur Fäzes, Spülwasser und Toilettenpapier enthält. Reines Braunwasser entsteht nur durch Trenntoiletten, die Urin und Fäzes trennen, und kann nach Dehydrierung als Dünger verwendet werden

  • teilweise auch das von befestigten Flächen abfließende Niederschlagswasser, sowie

  • das anfallende Fremdwasser, welches in die Kanalisation durch bauliche Schäden eintritt.

Abwässer werden in der Kanalisation gesammelt und transportiert, in Mitteleuropa praktisch immer in Kläranlagen behandelt und danach in als Vorfluter dienende Gewässer eingeleitet.


Weitergehende Informationen zum Thema Abwasser finden Sie auf wikipedia.de sowie auf den Internetseiten des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Abwasser aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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